Geschichte der IBK

1972 Gründung

Die politische Notwendigkeit sich in Umweltschutzfragen, insbesondere im Bereich Gewässerschutz, grenzübergreifend abzustimmen, bildete vor über 30 Jahren den Ausgangspunkt für die Kooperation der Bodensee-Anrainerländer und -Kantone.

1979 Organisatorische Reformen

In der Praxis der Zusammenarbeit stellte sich bald heraus, dass organisatorische Reformen notwendig waren, um der ständig zunehmenden Zahl der Themen- und Regelungsbereiche gerecht zu werden. So wurden 1979 ein Ständiger Ausschuss und Kommissionen zu bestimmten Sachgebieten eingerichtet.

1994 Statut, Bodenseeleitbild und REGIO-Büro

Entscheidend für die Vertiefung und Institutionalisierung der Kooperation war auch die Verabschiedung eines Statuts und eines Leitbilds auf der Regierungschefkonferenz 1994 in Meersburg. Ausserdem wurde in Konstanz eine Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Fragen (REGIO-Büro) eingerichtet mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu intensivieren und das gemeinschaftliche Bewusstsein in der Bodenseeregion zu stärken.

1993 und 1998 Erweiterungen

Gründungsmitglieder der IBK waren die schweizerischen Kantone St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen, die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern (D) und Vorarlberg (A). Im Jahr 1993 kamen die beiden Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden hinzu. Mit der Aufnahme des Kantons Zürich und des Fürstentums Liechtenstein (das bisher nur Beobachterstatuts hatte) im November 1998, besteht die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) heute aus 10 Mitgliedern.

2003 Einrichtung der Geschäftsstelle

Zu Beginn des Jahres 2003 nahm die Geschäftsstelle in Konstanz als Nachfolgerin des REGIO-Büros ihren Dienst auf. Sie sorgt für eine effiziente Zusammenarbeit innerhalb der IBK und ist die zentrale Anlaufstelle für Bürger.