Im September rollt der Bodensee Skate-Cup zum zehnten Mal um den See. An drei Wochenenden treten Skaterinnen und Skater in Kreuzlingen, Bregenz, Singen, Radolfzell und Konstanz gegeneinander an — eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene aus der gesamten Vierländerregion Bodensee, mit und ohne Contest-Erfahrung. Die IBK unterstützt die Serie seit 2024 und fördert sie in den Jahren 2026 und 2027 mit je 5.000 Euro.
Fünf Wettbewerbe an drei Wochenenden
Den Auftakt macht Kreuzlingen am 12. September, einen Tag später folgt Bregenz. Am 19. September ist Singen an der Reihe, am 26. September Radolfzell, bevor am 27. September das Finale in Konstanz stattfindet.
An jedem Stopp werden Tagessiegerinnen und Tagessieger ermittelt. Wer an allen fünf Wettbewerben antritt, kommt zusätzlich in die Gesamtwertung — gewertet wird also beides: die Leistung an einem einzelnen Ort und die Bereitschaft, die ganze Tour um den See mitzufahren. Gestartet wird getrennt nach Alter und Geschlecht: Mädchen und Frauen unter und über 16 Jahren, Jungen unter 16 Jahren sowie Männer über 16 Jahren. An jeder Station gibt es Sachpreise, für die drei Erstplatzierten der Gesamtwertung kommen Preisgelder von 200, 100 und 50 Euro dazu.
Was in der Szene zählt, ist nicht die Grenze
Der Skate-Cup ist ein Wettbewerb, aber er funktioniert wie ein Treffpunkt: niedrigschwellig, ohne Anmeldung im Verein, offen für alle, die fahren. Wer in Kreuzlingen antritt, steht zwei Wochen später in Radolfzell neben denselben Leuten. Genau darin liegt der Effekt, den die Veranstalter beschreiben.
„Beim Skate-Cup zählen nicht Herkunft oder Landesgrenzen, sondern das gemeinsame Interesse, der gegenseitige Respekt und die Freude am Skaten. Junge Menschen lernen neue Menschen und Orte kennen und erleben die Bodenseeregion als einen gemeinsamen Lebensraum", sagt Georg Fleischmann, Kreisjugendreferent des Landkreises Konstanz.
Fleischmann koordiniert die Serie gemeinsam mit Bastian Ehrmann, dem Leiter der Offenen Jugendarbeit Kreuzlingen. Beide gehören der Arbeitsgruppe Jugendengagement in der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales an.
Das Netzwerk hinter dem Contest
Was für die Fahrerinnen und Fahrer ein Wochenende im Skatepark ist, ist für die beteiligten Einrichtungen ein Jahr Abstimmung über drei Ländergrenzen hinweg. Organisiert wird der Bodensee Skate-Cup von der Jugendarbeit Berchen Konstanz, der Jugendarbeit Konstanz, der Jugendarbeit Singen, der Jugendarbeit Radolfzell, dem Jugendservice Bregenz und der Jugendarbeit Kreuzlingen. Termine, Reglement, Wertung und Preise gelten für alle fünf Stationen gleich — in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Damit entsteht neben dem Contest ein zweites Ergebnis, das über den September hinaus wirkt: Fachpersonen der offenen Jugendarbeit aus drei Ländern arbeiten regelmäßig zusammen, kennen die Strukturen der jeweils anderen Seite und können auf sie zurückgreifen.
„Der Skate-Cup zeigt, wie aus gemeinsamer Jugendarbeit ein echtes Netzwerk rund um den Bodensee entsteht. Mit fünf Stopps in drei Ländern schaffen wir Begegnungen, die über den Contest hinauswirken und junge Menschen in der Region miteinander verbinden", sagt Bastian Ehrmann.
Warum die IBK die Serie fördert
Die IBK unterstützt den Skate-Cup seit 2024 als grenzüberschreitenden Vernetzungsanlass für junge Menschen. Die Förderung knüpft an das IBK-Querschnittsthema „Zukunft braucht die Jugend" an: Junge Menschen sollen die Vierländerregion nicht als Verwaltungsbegriff kennenlernen, sondern als Raum, in dem sie sich bewegen. Mit der Zusage für 2026 und 2027 hat die Serie eine Planungsgrundlage über zwei Jahre.
Weitere Informationen zu Ablauf und Reglement stehen unter
www.knallbrett.de.