Bildung, Wissenschaft und Forschung

 

Synergien entwickeln und fördern

Bild: Studentinnen und Studenten in der Inselhalle in Lindau bei der

Nobelpreisträgertagung der Wirtschaftswissenschaften am 17. August 2006

 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Hochschulen im Bodenseeraum:

Ein Beitrag zum Zusammenleben in einem Kulturraum

 

Der Bodensee ist der Mittelpunkt einer europäischen Region im Sinne der Charta der „Konferenz der Gemeinden und Regionen Europas" des Europarates. Er bildet kulturell eine Einheit, nicht aber politisch oder wirtschaftlich. Internationale Gremien, wie die Internationale Bodensee Konferenz (IBK), tragen zum gegenseitigen Verständnis innerhalb dieser Region bei. Längst haben die Menschen rund um den Bodensee die Grenzen überwunden, kaufen auch jenseits der Grenzen ein, nehmen an Sportanlässen oder kulturellen Veranstaltungen im Nachbarland teil und nutzen die gegenseitigen Freizeitangebote des Naherholungsraumes. Dieser Entwicklung soll sich auch die Bildungspolitik nicht verschliessen.

 

Vielfältigkeit ausbauen


Das Bodenseeleitbild spricht von einem einheitlichen Bildungsraum, welcher durch die Zusammenarbeit der Bildungssysteme und den Abbau von Schranken zwischen ihnen geschaffen werden soll. Unterschiede im Bildungsangebot müssen nicht trennen. Es gilt, Gemeinsamkeiten zu entwickeln, Synergien zu fördern, Begegnungen zu ermöglichen und Erfahrungen auszutauschen. Das Studienangebot der Hochschulen des Bodenseeraumes ist äusserst vielseitig. Der Bodenseeraum besitzt eine einzigartige Hochschuldichte, die zur gegenseitigen Zusammenarbeit und zur Mobilität unter den Studierenden geradezu einlädt. Auch interdisziplinäre Angebote und Angebote unterschiedlicher Hochschulen werden dadurch möglich.