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Die Wirkungen der eigenen Arbeit betrachten

Ein Ziel der IBK ist es, dass sich ihre Kommissionen und Arbeitsgruppen wie auch der Ständige Ausschuss gezielt und regelmässig mit den Wirkungen ihres Tuns befassen und dabei alle Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigen:

·        die Wirkungsdimensionen: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft

·        die Perspektiven der Gerechtigkeit: Verantwortung für spätere Generationen sowie Gerechtigkeit zwischen heutigen Generationen und zwischen unterschiedlich entwickelten Ländern.

 

Wirkungsbeurteilung mit dem IBK-Projekt-Check

Mit dem "Projekt-Check“ (zum Download unten auf die Grafik klicken) steht den Arbeitsgremien ein einfaches und vielseitiges Hilfsmittel zur Verfügung, um erwünschte (und auch unerwünschte) Wirkungen der gemeinsamen Projekte zu diskutieren und den Beitrag eines Vorhabens zu einer nachhaltigen Entwicklung zu optimieren. Ein Projektcheck liefert Anregungen, wo Querbezüge hergestellt, Interessen besser beteiligt und Langfristigkeit besser erreicht werden könnte.

Download des Excel-Instrumentes Projekt-Check (Creative Commons Lizenz) hier:

Aus was besteht der Projekt-Check?

Herzstück des Projekt-Checks ist ein anpassbarer Fragenkatalog zu den vier Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Ökologie, Gesellschaft sowie räumliche und zeitliche Fernwirkungen. Im Workshop diskutieren die Beteiligten in einer sinnvollen Gruppengröße die vermuteten Auswirkungen des geplanten Projekts in den vorgegebenen Dimensionen. Dafür setzen sie – bildlich gesprochen – nacheinander die vier verschiedenen thematischen Brillen auf. Die Einschätzung geschieht rasch und intuitiv, worauf auch die Moderation hinwirkt. Zugleich formulieren die Beteiligten laufend Ideen und Vorschläge zur Verbesserung. Die Summe des bei den TeilnehmerInnen vorhandenen Wissens und ihrer Erfahrungen sorgt für eine gute Qualität der Ergebnisse. Besonderes Kennzeichen der Methode ist es, dass die einzelnen Beteiligten nicht ihren jeweiligen Standpunkt einbringen und verteidigen, sondern dass sie sich gemeinsam bemühen und nacheinander die Wirkungsaspekte des geplanten Projekts einschätzen. Möglich ist auch eine Vorabschätzung des Wirkungspotentials, die dann mit dem tatsächlichen Ergebnis des Workshops verglichen werden kann.

Als Ergebnis liefert der Projektcheck eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen zuhanden der Projektleitung sowie ein Wirkungsbild, das die Ausprägung der erwarteten Wirkungen in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen zeigt.

 

Wie läuft der Projekt-Check ab?

1.   Die Teilnehmer am Check schätzen die Wirkungen des Projektes in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen ein: Wirtschaft und Arbeit, Umwelt und Ressourcen, Gesellschaft und Soziales sowie Fernwirkungen. Vorab kann der Fragebogen auf das Projekt angepasst werden. Die Antworten werden direkt in eine Excel-Vorlage eingegeben.

2.   Allfällige Kommentare und Anmerkungen zu den Fragen werden in der Vorlage notiert.

3.   Die Bewertungen werden automatisch in einer 4-Felder-Matrix zusammengefasst. So ist auf einen Blick ersichtlich, in welchen Bereichen das Projekt wie ausgeprägt ist und wo es allenfalls verbessert werden kann.

4.   Die Teilnehmer diskutieren die Bewertungen und Kommentare und skizzieren Verbesserungsvorschläge zuhanden der Projektleitung.

 

Wann wird der Projekt-Check eingesetzt?

Der Check leistet wertvolle Dienste zur Optimierung der Projektplanung, wenn diese hinreichend konkret ist, um Wirkungen mit einiger Berechtigung abzuschätzen. Sinnvoll kann auch ein mehrfacher Einsatz sein: in der Planungsphase und danach sporadisch zur Wirkungskontrolle.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, den Projekt-Check einzusetzen?

Moderierte Gruppen­diskussion: Dauer ca. 1-3 Stunden, je nach Anzahl der Teilnehmenden und Geübtheit der Gruppe. Dazu werden möglichst alle Akteure eingebunden, die für das Projekt wichtig sind: politische Entscheidungsträger, Mitglieder unterschiedlicher Verwaltungseinheiten, Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, usw. Den genauen Personenkreis legen die Verantwortlichen des Projekts selbst fest. Die Ergebnisse der Analyse werden umso interessanter, je unterschiedlicher die Expertise der einzelnen Teilnehmenden ist. Eine Anpassung des Fragenkatalogs ist vor allem dann sinnvoll, wenn übergeordnete Zielsetzungen (z.B. Leitbild der IBK) in die Nachhaltigkeitsdimensionen einfließen. Eine Vorbesprechung ist empfehlenswert (Teilnehmerkreis und Ablauf besprechen, Fragen anpassen). Eine externe Moderation kann mit Kosten verbunden sein. Die Mitglieder der Projektgruppe und die Geschäftsstelle stehen für Auskünfte und Beratung zur Verfügung.

Kurzvariante: Durcharbeiten des Fragebogens „im stillen Kämmerlein“, z.B. von der Projektleitung oder einer kleineren Gruppe von Beteiligten. Zu bedenken ist insbesondere, dass hierbei der Reichtum an eingebrachten Erfahrungen und Interessen entsprechend geringer ausfällt. Das Interreg-Programm verwendet eine Kurzversion als Pflicht-Check für alle Projekte.

Online-Version: Kann sinnvoll sein, wenn die Teilnehmenden nicht zur selben Zeit am selben Ort zusammenkommen können. Zu bedenken ist, dass die wertvolle Diskussion über die Empfehlungen eingeschränkt ist. Je nach Variante, Anpassungs- und Nachbereitungsaufwand ist mit ein bis drei Tagen Aufwand für eine/n Moderator/in zu rechnen. Eine externe Unterstützung ist notwendig und muss finanziert werden.

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