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Rationelle Energienutzung in Gebäuden

Bei Bau- und Haustechnik gab es in den letzten Jahren eine Fülle an Innovationen und eine rasante Entwicklung der Baustandards. Neubauten brauchen mit der neuesten Technik bis zu 90% weniger Heizwärme als ein durchschnittliches Gebäude des bestehenden Gebäudeparks. Auch bestehende Gebäude können mit wärmetechnischen Verbesserungen ihren Heizwärmebedarf massiv reduzieren.

 

Neben verschärften gesetzlichen Anforderungen weisen neue Qualitätsstandards wie Minergie oder Passivhaus den Weg, wie Gebäude energieeffizienter gebaut und betrieben werden können und dabei die Wohnqualität noch verbessert wird.

 

Beispiele:

Weiterführende Links:

 

CH/FL:

www.minergie.ch        

www.bau-schlau.ch    

www.avw.llv.li

 

D:       

www.passiv.de           

www.impuls-programm-altbau.de       

www.eza-allgaeu.de

 

A:       

www.energieinstitut.at

 

Beispiel Passivhaus in Balterazhofen bei Leutkirch, Landkreis Ravensburg

  • Baujahr: 2003
  • Holzbauweise
  • Haustechnik: ein Kompaktaggregat pro Wohneinheit für Lüftung, Warmwasser und Restheizung mit Kleinstwärmepumpe und Solaranlage
  • Beheizte Wohnfläche: 184 Quadratmeter
  • Heizwärmebedarf: 15,5 kWh/m²a

 

Architekt: Michael Felkner, Waltenhofen-Oberdorf

www.passivhaus-allgaeu.de

 Foto eines Passivhauses
Bild: behindertengerechtes Einfamilien Passivhaus in Balterazhofen bei Leutkirch, Landkreis Ravensburg
 

Beispiel Schule in Klaus, Vorarlberg

  • Baujahr 2003
  • konstruktiver Holzbau
  • mit 12 Klassenzimmer, Sonderunterrichtsräume, Verwaltung, Pausenhof, Turnhalle und Bibliothek
  • nur 3% Mehrkosten in der Investition gegenüber konventionellem Massivbau
  • Lüftung und sehr gute Wärmedämmung
  • Heizwärmebedarf < 15kWh/m²a

 

Architekt: Dietrich | Untertrifaller Architekten, Bregenz                                          

www.nextroom.de

 Schule in Klaus

Bild: Hauptschule im Passivhausstandard in Klaus, Vorarlberg, Foto: Bruno Klomfar

 

Beispiel Minergie-Sanierung in Planken, Liechtenstein

Baujahr 1965, Sanierung 2005:

  • Neue Fenster
  • Wärmedämmung an der Fassade, 16 cm Steinwolle
  • Wärmedämmung Dach, 14 – 20 cm Steinwolle
  • Wärmedämmung Decke UG
  • Holzpelletsheizung
  • 10 m2 Sonnenkollektoren

 

Architekt: Architekturbüro Hasler, Vaduz

 Minergiehaus in Planken, Liechtenstein
Bild: Minergie-Sanierung in Planken, Liechtenstein
 

Thermografieaktion

Im Jahre 2003 wurde in Liechtenstein eine Thermografieaktion durchgeführt. Interessenten konnten eine Thermografie ihres Gebäudes erstellen lassen. Dabei wurden sämtliche Schwachstellen des Gebäudes aufgezeigt und in einem persönlichen Beratungsgespräch konnten sich die Bauherren über Maßnahmen zur Behebung der Schwachstellen informieren. Ähnliche Aktionen wurden auch in anderen Mitgliedsländern der IBK durchgeführt.

 Thermografieaktion

Bild: Thermografieaktion

 

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