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Elektromobilität zu Wasser im Aufwind

Zweites Trägertreffen zur E-Charta Bodensee

 

Corona-gerecht fand das Trägertreffen 2020 zur E-Charta der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) in kleinerer Runde statt. Die Kulisse, die sich den etwa 25 Teilnehmern aus D-A-CH bei strahlendem Sonnenschein im Ultramarin Kressbronn bot, wurde dem Zukunftsthema mehr als gerecht.

Über 58.000 Boote befahren den Bodensee und nur ein geringer Teil verzichtet heute schon auf den gewohnten Verbrennungsmotor. In Deutschlands größtem Binnenhafen für Sportboote macht man sich seit Jahren Gedanken, wie auch die Schifffahrt auf dem Bodensee nachhaltiger werden kann.

 

Wie bei der Elektromobilität auf der Straße ist das Potential riesig, allein die technischen Standards und gesetzlichen Regelungen im Bereich emissionsfreier Antriebe und zugehöriger Lade-Technik sind noch in weiter Ferne. Zwar erfreuen sich Elektroantriebe bei kleinen Schiffen zunehmender Beliebtheit, aber von einer Mobilitätswende ist auf Europas größtem Binnengewässer noch lange nicht zu sprechen. Allerdings engagieren sich viele Akteure im Gebiet der IBK dafür, die CO2 Einsparung auch bei der Binnenschiffart voranzubringen.

 

An vier Stationen informierten die gastgebenden Unternehmen HL Schiffstechnik, Speedwave und Meichle & Mohr sowie Fachleute weiterer Aussteller über Herausforderungen, Lösungsansätze und aktuelle Trends der Binnenschifffahrt auf dem Bodensee. Alternative Werkstoffe und Antriebe, Ladesysteme im Hafen sowie mitgeführte Solarzellen oder aber der Einsatz von Brennstoffzellen wurden fachkundig diskutiert.

 

Wie schon bei der Elektromobilität zu Lande zeigt sich gerade im internationalen Austausch die Notwendigkeit, auch fördernd und/oder regulatorisch Einfluss zu nehmen, will man die Mobilitätswende auch zu Wasser voranbringen. Steuerungsmöglichkeiten wären aus Sicht der Spezialisten etwa Umstiegsprämien, vorrangige Liegeplatzvergaben für E-Antriebe oder andere emissionsfreie Antriebsformen, Sharing-Ansätze und die Entwicklung eines einheitlichen Standards bei der Ladestrom-Abrechnung.

 

Am Ende des hochkarätigen Treffens war sich das Fachpublikum dennoch einig: „E-Mobilität auf dem Bodensee ist möglich, technisch und wirtschaftlich darstellbar – schon heute!“

 

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