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Elektromobilität in der Bodenseeregion

Im Auftrag der IBK wurde 2018 eine Grundlagenstudie zur Elektromobilität in der Bodenseeregion erstellt. Darin werden strategische Ziele skizziert und ein Katalog an Maßnahmen vorgeschlagen, um die Kräfte zur Stärkung der E-Mobilität grenzüberschreitend zu bündeln. Als erstes sollen mit einer "Bodensee-E-Mobilitäts-Charta" gemeinsame Handlungsgrundsätze verankert werden.

 
 

Vernetzungsprojekt wird auf den Weg gebracht

Eine funktionstüchtige Infrastruktur bei den Verkehrssystemen, egal ob auf Straße, Schiene, Wasser oder in der Luft, ist in und für die Bodenseeregion eine notwendige Voraussetzung, um die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung oder für eine florierende Wirtschaft zu erfüllen. Die IBK tritt für eine ständige Verbesserung der Anbindung der Gesamtregion an die internationalen Verkehrswege ein und für die Schließung der Lücken in der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur. Öffentlicher Verkehr und Individualverkehr sollen dabei bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Notwendige flankierende Maßnahmen, wie etwa die Verringerung verkehrsbedingter Umweltbelastungen, insbesondere der Schadstoff- und Lärmemissionen, gehören ebenso dazu, wie auch der sorgsame Umgang mit der Inanspruchnahme von Flächen.

 

Deshalb setzt sich die IBK für Energieeffizienz, die Förderung und den Ausbau erneuerbarer Energien und die Sicherstellung einer nachhaltigen Mobilität ein. In all diesen IBK-Themen spielt künftig die Elektromobilität eine wichtige Rolle.

 

Isoliert betrachtet löst die Elektromobilität jedoch keine Probleme, sondern immer nur im Kontext:

 

  • Wenn es zu Mehrverkehr oder einem schlechteren Modalsplit kommt, ist die verkehrliche Bilanz von Elektromobilität negativ. Sie sollte deshalb in jenen Kontexten gefördert werden, die auf das Verkehrssystem positiv wirken.
  • Elektromobilität ist für Klima und Energiesystem nur positiv in Kontexten, welche vor allem Strom aus erneuerbaren Quellen einsetzen und auf die Netzverträglichkeit achten, d.h. negative Auswirkungen auf die Stabilität des Stromnetzes vermeiden.

 

Das Leitbild der IBK (Dez. 2017)  beinhaltet vier Kernziele für den Bodenseeraum bis 2030: Erstens einen starken Standort für Wirtschaften, Arbeiten und Innovation, zweitens eine vielfältige Raumstruktur und zukunftsfähige Verkehrsanbindung, drittens einen einmaligen Natur- und Landschaftsraum und viertens eine attraktive Region mit hoher Lebensqualität. Zur Erreichung dieser Ziele wurden acht strategische Schwerpunkte für die nächsten Jahre festgelegt. Davon haben vier Schwerpunkte einen Bezug zu Verkehr und davon wiederum zwei explizit einen Bezug zu Elektromobilität.

 

Die IBK setzt sich deshalb im Einklang mit Leitbild und Strategie in Bezug auf Elektromobilität folgendes Ziel bis 2030:

 

In der Bodenseeregion wird das Potenzial der Elektromobilität zur Erreichung eines nachhaltigen Energie- und Verkehrssystems vorbildlich ausgeschöpft. Ein solches hat in einer Lebenszyklusperspektive mindestens neutrale Auswirkungen hinsichtlich Klima, Luftqualität und Lärm.

 

Dies soll durch folgende Unterziele sichergestellt werden:

 

  • Der Strom für den Betrieb der Elektromobilität wird durch 100% erneuerbare Energie abgedeckt.
  • Die Elektromobilität wird im Zusammenspiel mit Maßnahmen zur Stärkung des langsamen Individualverkehrs, des öffentlichen Verkehrs und Sharing-Angeboten eingesetzt.
  • Die öffentliche Hand, einschließlich der Parlamente und Regierungen, sowie wichtige Wirtschaftszweige und Energieversorger sind eingebunden. Dies betrifft insbesondere auch Akteure des Tourismus sowie große Arbeitgeber.
 Elektromobilität am Bodensee (Quelle: Fotolia)
 

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