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10. informeller Austausch der Rettungsdienste im Bodenseeraum

Das Treffen der luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdienste sowie der Polizei im Bodenseeraum fand am 21. Januar 2015 in Wil im Kanton St.Gallen statt. Die gut 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwartete wiederum ein umfangreiches Programm und zahlreiche Workshops zu aktuellen Themen, die im Ernstfall die Zusammenarbeit erleichtern. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Rettung St.Gallen.

 

„Wer sich persönlich kennt und den regelmäßigen Austausch pflegt, kann im Ernstfall besser zusammenarbeiten“, so Roman Wüst, Vorsitzender der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales und Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen. „Im Laufe der Treffen, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal unter der Schirmherrschaft der IBK stattfanden, ist es uns gelungen, besonders in den Bereichen Kommunikation, Kompetenzen, Terminologie und Abläufe einiges zu klären und besser aufeinander abzustimmen“, so Wüst weiter.

 

Am 5. November 2003 fand ein erstes Treffen der Rettungsdienste statt. Initiiert und eingeladen hatte dazu die IBK-Kommission Gesundheit und Soziales. Ziel war es, den Informationsaustausch und ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen sowie eine engere und effizientere Zusammenarbeit über den See und die Grenzen hinweg auszuloten. Weitere Treffen fanden 2004 in Bregenz, 2007 in Lindau und seit 2009 (Radolfzell) jährlich statt in Münsterlingen, Herisau, Schaffhausen, Zürich und Friedrichshafen.

 

Ausbildungs- und Systemvergleiche und Spezialistenwissen

 

Fünf Referenten informierten an der diesjährigen Veranstaltung, die im Pfarreizentrum der Katholischen Kirchgemeinde in Wil stattfand u.a. über neue Ausbildungsmöglichkeiten wie z. B. zur Disponentin/Disponent Notrufzentrale der Leitstellenausbildung in der Schweiz (Harry Huber, Thurgau) oder über die neue Rettungsdienstausbildung zum Notfallsanitäter/in in Deutschland (Wolfgang Dorau, Reutlingen) sowie über „Paramedic“, einer neuen Rettungsdienstausbildung in Österreich (Dir. Roland Gozzi).

 

Über mögliche Risiken und Maßnahmen für die Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und zur aktuellen Situation bei der hochansteckenden Infektionskrankheit Ebola informierte Dr. med. Mathias Schlegel von der Infektiologie des Kantonsspitals St.Gallen.

 

Ein weiteres Hauptthema und ebenfalls ganz im Sinne des Vorsorgeprinzips waren die Informationen zur nationalen und internationalen Schadstoffabwehr für den Bodensee, um bei möglichen Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen gerüstet zu sein. Wie die Abläufe organisiert sind, welcher Auftrag dahinter steckt und wo die Schnittstellen zu den Rettungskräften liegen, darüber informierte Hans Mühlestein von der Internationalen Gewässerschutzkommission Bodensee (IGKB) vom Fachbereich Schadenswehr.

 

Vertiefende Workshops mit aktuellen Themen zur Wasserrettung, zur Internationalen Zusammenarbeit bei Katastrophen- und Großschadenslagen im IBK-Raum oder zu einer elektronischen, interaktiven Landkarte für den Rettungsdienst rundeten das Treffen ab.

 

„Auch das zehnte Treffen hat wieder gezeigt, wie wichtig ein kontinuierlicher Gedanken- und Erfahrungsaustausch für die Verantwortlichen aus den Regierungen, Rettungsdiensten, Notarztwesen oder Feuerwehren und Polizei ist. Dies abseits der täglichen Routinen und von Einsätzen tun zu können, ist von großem Mehrwert für alle Beteiligten. Die IBK möchte auch weiterhin diese wertvolle Plattform für die Verantwortlichen der Rettungsdienste im Bodenseeraum bieten“, so Roman Wüst. 

 

Günter Bildstein, Motor und Mitinitiator der Treffen sowie Organisator der 10. Veranstaltung verkündete am Ende der Tagung, dass als nächster Ausrichter das Land Vorarlberg bereits für die Organisation des Treffens am 20.01.2016 zur Verfügung steht.

 

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Bild: Patientenbetreuung bei einem simulierten Einsatz. (Quelle: Rettung St.Gallen)

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