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Gute Zusammenarbeit der Rettungsdienste

Am 16. Januar 2014 kamen bereits zum 9. Mal die luft-, boden- und wassergebundenen Rettungsdienste im Bodenseeraum zusammen. Gastgeber war in diesem Jahr der Landkreis Bodenseekreis. Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen stehen unter der Schirmherrschaft der Kommission Gesundheit und Soziales der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK).

 

„Der große Profit dieses Treffen ist, die Rettungskräfte im Bodenseeraum zusammenzuführen und ihnen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und um Neues zu erfahren“, so Roman Wüst, der Vorsitzende der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales und Generalsekretär vom Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen an der Veranstaltung.

 

Interessante Fachreferate

 

Vier Referenten sprachen zu aktuellen Themen wie z. B. Louis Laurösch, Stadtbrandmeister in Friedrichshafen zu Sicherheitskonzepten bei Großveranstaltungen. Die Probleme die dabei aus Sicht der Stadt oder Feuerwehr auftreten können, machte Laurösch an Beispielen des Seehasenfestes, Open-Air-Konzerten, Flugschauen, Oldtimerparaden oder Zeltlagern deutlich. Die Gefahren, die von solchen Veranstaltungen ausgehen können sind vielfältig. So können plötzliche Unwetter auftreten oder extreme Temperaturen herrschen. Auch aggressionsbereite Menschen oder gar Brände durch zu eng stehende Buden an Märkten machen den Rettern und Organisatoren Probleme. Um dem gewachsen zu sein, und vorausschauend planen zu können, verfügt die Stadt Friedrichshafen über eine Koordinierungsstelle für Sicherheitskonzepte. Damit kann die Abstimmung zwischen Behörden, Veranstaltern, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst besser koordiniert werden.  

 

Wie die Sanitätsdienste mit Großveranstaltungen umgehen und welche Sicherheitskonzepte vorliegen, erläuterte Sven Volk vom Deutschen Roten Kreuz. Die gut 70 Teilnehmer des Treffens erfuhren unter anderem, dass es wissenschaftliche Methoden zur Bewertung von Risiken gibt, die eine genaue Planung ermöglichen, um z.B. festlegen zu können, wie viele Einsatzkräfte bei unterschiedlich großen Veranstaltungen bereit gehalten werden müssen. Karsten Homrighausen, Leitender Branddirektor der Berufsfeuerwehr Stuttgart, beschrieb, wie sich die Landeshauptstadt auf Katastrophen mit massenhaft Verletzten vorbereitet.

 

Workshops und Aussicht

 

Am Nachmittag der ganztägigen Veranstaltung in den Friedrichshafener Messen gab es die Möglichkeit, in Gruppen mit den Themen Wasserrettung oder zur internationalen Zusammenarbeit bei Katastrophen- und Großschadenslagen in den Mitgliedsländern und Kantonen der IBK zu diskutieren und sich auszutauschen.

 

Das zehnte Treffen wird im kommenden Jahr wiederum bei den Initiatoren im Kanton St.Gallen am 21. Januar 2015 stattfinden.

 

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Bild: (von links) Sven Volk vom Deutschen Roten Kreuz; Andreas Breuning, Polizeirevier Überlingen; Henning Nöh, Kreisbrandmeister Friedrichshafen und Organisator des Treffens 2014; Karsten Homrighausen, Berufsfeuerwehr Stuttgart und Stadtbrandmeister Louis Laurösch, Friedrichshafen. (Quelle: IBK-Archiv)

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