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10 Jahre IBK-Kleinprojektefonds

- eine Erfolgsgeschichte feiert Jubiläum

Bild: Landeshauptmann Markus Wallner (re.) an der Jubiläumsfeier des IBK-Kleinprojektefonds.
Seit 2010 hat die Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) aus dem IBK-Kleinprojektefonds 237 Projekte in der Bodenseeregion mit einem Fördervolumen von insgesamt 1.550 000 Euro unterstützt. Über 600 Projektträger konnten davon profitieren. Gefördert wurden Projekte aus den Bereichen Kultur und Bildung, Sport, Umwelt und Soziales oder Tourismus und Standortförderung. Anlässlich der Jubiläumsfeier am 17. September 2020 lud der Vorsitzende der IBK Landeshauptmann Markus Wallner geladene Gäste sowie alle Projektträger nach Lustenau in Vorarlberg ein.

Beim Strategiegespräch der IBK-Regierungschefs im Juni 2009 fiel die Entscheidung einen Kleinprojektefonds einzurichten, um mit finanzieller Unterstützung Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern über die Grenzen hinweg zu erleichtern und zu verbessern. „Die IBK wollte mit dem Fonds die traditionelle Verbundenheit der Menschen in den Grenzregionen stärken und die Identifizierung mit der Bodenseeregion erhöhen", erinnert Landeshauptmann Markus Wallner, Vorsitzender der IBK in 2020. „Zugleich konnte damit erstmals auch kleinen Projekten Zugang zu den Fördermitteln des EU-Förderprogramms Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein verschafft werden – wovon bis dato nur größere Projekte profitieren konnten."

Fonds sorgt für lückenlose Projektförderung in der Region

Seither hat sich der Fonds bestens entwickelt. Wurden anfangs pro Projekt nur 2.500 Euro an Fördermitteln vergeben, wurde das zwei Jahre später bereits auf 10.000 Euro erhöht und in der Förderperiode des Interreg-Programms (2013-2020) konnte sogar auf bis zu 25.000 Euro aufgestockt werden. Damit entstand in der Bodenseeregion eine lückenlose Förderkaskade, angefangen von Kleinstprojekten (Projektvolumen 5.000 Euro) bis hin zu mittleren Projekten (Projektvolumen 50.000 Euro). Großprojekte können nach wie vor direkt beim Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein beantragt werden.
 
 „Wir als Internationale Bodensee-Konferenz wollen aber gerade auch die kleinen Projekte nicht aus dem Blick verlieren", so Landeshauptmann Markus Wallner. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Finanzierung für einen Werbeflyer für ein „Brückenfest" beidseits von See oder Rhein zur Bürgerverständigung abgedeckt werden muss, oder eine interkulturelle Begegnung zwischen Jugendlichen im Bodenseeraum geplant sei und die Kosten für geeignete Räume fehlten, oft seien es kleine Beträge, an denen grenzüberschreitende Begegnungsprojekte letztendlich scheitern könnten, so Wallner weiter.

Aktiv für ein Europa der Regionen

Bisher konnten über 600 Projektpartner von den Fördermitteln der IBK und des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein im Rahmen des IBK-Kleinprojektefonds profitieren. Alle eingereichten Projekte erfüllten dabei eine entscheidende Voraussetzung: Die Projektpartner kamen aus unterschiedlichen Ländern und Kantonen im IBK-Raum und realisierten gemeinsam grenzüberschreitende Projekte. Sie überwanden damit Staatsgrenzen und beteiligten sich nicht zuletzt auch aktiv an einem Europa der Regionen. Darüber hinaus ist ein ganzes Netzwerk an persönlichen und beruflichen Kontakten auf Ebene der Zivilgesellschaft entstanden.

Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt

Auch die Zukunft des IBK-Kleinprojektefonds ist bereits gesichert. Er wird von allen Mitgliedsländern und Kantonen der IBK als strategisches Instrument geschätzt, um das Zusammenleben und die regionale Identität in der Bodenseeregion zu fördern. Die Regierungschefs haben sich in der IBK-Strategie bereits darauf verständigt, den Fonds auch in der neuen Interreg-Periode ab 2021 fortzusetzen. Somit bleibt die Förderung für kleine und mittelgroße Vorhaben als Ergänzung zum großen Interreg-Programm erhalten. Die Details zur Ausgestaltung der Neuauflage hängen von den neuen EU-Verordnungen ab, die, sobald wie möglich, gemeinsam und in Abstimmung mit Interreg erarbeitet werden.

Damit kann die Erfolgsgeschichte IBK-Kleinprojektefonds fortgeschrieben werden. Die Idee, mit dem Kleinprojektefonds der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Bodensee und Rhein mehr Bodenhaftung zu verleihen ist aufgegangen. „Es ist eine Freude zu sehen, dass so viele verschiedene Organisationen vom IBK-Kleinprojektefonds profitieren können und auch längerfristige Kooperationen initiiert werden", so Landeshauptmann Markus Wallner.

Jubiläumsveranstaltung am 17. September

Diesen Erfolg feierte der IBK-Vorsitzende gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Projetträgern. Über 30 Projekte und zahlreiche Partner der IBK sowie geladene Gäste kamen zu dem Jubiläumsanlass am 17. September nach Lustenau, der unter strengen Corona-Auflagen stattfinden konnte. Gemeinsam wurde auf 10 Jahre IBK-Kleinprojektefonds zurückgeblickt. Beispielhaft wurde das Förderprojekt „Bodenseedorfgespräche" in einer Talkrunde unter die Lupe genommen und gemeinsam über die geförderten Projekte und deren Impulse für die Bodenseeregion diskutiert.

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