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Gemeinsam in eine digitale Zukunft

Bericht zum Wirtschaftskonzil vom 29. Juni 2018

Forum "Lernen und Arbeiten im Kontext der Digitalisierung" mit dem IBK-Vorsitzendem Regierungspräsident Christian Amsler.
Am Freitag, 29. Juni 2018, fand im Bodenseeforum in Konstanz das Wirtschaftskonzil 2018 statt. Die ganztägige Veranstaltung stand im Zeichen der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Digitalisierung in Wirtschaft und Bildung. Mit Winfried Kretschmann, Ministerpräsident Baden-Württemberg, dem Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und EU-Kommissar Günther H. Oettinger gaben hochkarätige Referenten ihre Ansichten preis.

Rund 400 Gäste aus der Vierländerregion Bodensee fanden sich bei strahlendem Wetter im Bodenseeforum Konstanz zusammen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Keynote-Referat des EU-Kommissars für Finanzplanung und Haushalt, Günther H. Oettinger, der die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorgehens aller europäischen Staaten betonte: „Europas Weltpolitikfähigkeit können wir nur durch enge Partnerschaft erhalten. Wenn Europa auch 2050 noch relevant sein möchte, geht das ausschliesslich mit einer gemeinsamen Strategie, wirtschaftlicher Stärke und einer gemeinsamen Union."
Auch Christian Amsler, Regierungspräsident des Kantons Schaffhausen und Vorsitzender der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) 2018, setzte sich während einer Diskussionsrunde für eine verstärkte Zusammenarbeit der europäischen Länder ein. Diese ist laut Amsler notwendig, um die gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu bewältigen. Eine der aktuell großen Herausforderungen ist die Digitalisierung. Ein Phänomen, welches alle Lebensbereiche betrifft. Regierungspräsident Amsler ist zuversichtlich, dass die jungen Lehrerinnen und Lehrer es schaffen werden, die Jugend fit für die Zukunft zu machen und sieht die Digitalisierung als Chance: „Es wurde noch nie so viel kommuniziert, wie heute. Haben wir etwas Optimismus!"

Brücken für neue Partnerschaften
In seinen Grußworten wies Dr. Frank Speier, Vorsitzender der IBK-Kommission Wirtschaft, auf die Notwendigkeit hin, die Stärken rund um den Bodensee enger zu vernetzen, um die Region zukunftsfähig zu erhalten. Durch das Wirtschaftskonzil und die Arbeit der IBK sollen Brücken für neue Partnerschaften auch über die Grenzen hinweg ermöglicht und gestärkt werden.
Vor Ort wurde dieser Austausch durch die ganztägige Ausstellung „Forschung und Innovation aus der Modellregion Bodensee" erleichtert. Dort vertreten waren unter anderem BioLAGO aus Konstanz und Coobx aus Liechtenstein. BioLAGO ist ein Netzwerk für die Gesundheitsindustrie in der Vierländerregion Bodensee, welche vor Ort eine augmented reality Brille zur Unterstützung der Laborarbeit präsentierte. Die Firma Coobx konzentriert sich auf Lösungsansätze für produktspezifische Problemstellungen bei digitaler Fertigung. Auch in den vier Foren des Wirtschaftskonzils kamen der Erfahrungsaustausch und das Netzwerken nicht zu kurz.

Erfolgreicher Abschluss
Das diesjährige Wirtschaftskonzil rundet einen vierjährigen Veranstaltungszyklus ab, der in einer Kooperation der IBK, der Stadt Konstanz, den Kantonen Thurgau, St.Gallen und Schaffhausen sowie dem Land Baden-Württemberg und dem Fürstentum Liechtenstein durchgeführt wurde. Die Veranstaltungsreihe wird durch den IBK-Kleinprojektefonds im Interreg V Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein gefördert.
 
Pressekontakt: Silvia Salomon, Information und Kommunikation der Regierung, des Fürstentums Liechtenstein, T +423 236 73 07, silvia.salomon@regierung.li
 
Weitere Informationen: www.konstanzer-konzil.de

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