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Bodensee-Informationsdienst (BI) 

Der Bodensee-Informationsdienst (BI) ist der Mediendienst der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) und hält Sie über das  Geschehen in der IBK, zu aktuellen Themen und Vorhaben, zu Projekten oder Veranstaltungen auf dem Laufenden. Der BI kann kostenlos abonniert werden und erscheint mit bis zu 30 Ausgaben im Jahr.

Aktuelle Ausgabe:

IBK-Förderpreise am 09.11. 2011 verliehen

Sparte Kulturvermittlung

Bild: Der IBK-Vorsitzende, Regierungsrat Martin Gehrer vom Kanton St.Gallen, der Vorsitzende der IBK-Kommission Kultur Dr. Werner Grabher von der Vorarlberger Kulturabteilung und die Vertreterin der Fachjury Dr. Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden mit den IBK-Preisträgern 2011 in der Sparte Kulturvermittlung (v.l.n.r. Foto: Regina Kühne).   

Für ihre Tätigkeit in der Kulturvermittlung zeichnete die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) heute acht Personen bzw. Personengruppen mit Förderpreisen aus. Die Förderpreise, die mit jeweils 10‘000 Schweizer Franken dotiert sind, wurden vom Vorsitzenden der IBK, Regierungsrat Martin Gehrer, Kanton St.Gallen, im Rahmen der Preisverleihung in der Lokremise in St.Gallen übergeben.
 
«Mit den diesjährigen Förderpreisen im Bereich Kulturvermittlung wird die Arbeit von Kulturschaffenden aus dem Bodenseeraum gefördert, die auf überzeugende Art und Weise versuchen mehr kreative Momente in unseren Alltag zu bringen», sagte Regierungsrat Martin Gehrer. Gefördert werden in diesem Jahr insbesondere Personen oder Personengruppen, die Kultur mit einem innovativen Ansatz zugänglich machen, Themen erfrischend vermitteln und mit ihren kontinuierlichen Aktivitäten und Projekten Möglichkeiten und Orte für eine vertiefte Auseinandersetzung oder einen belebenden Austausch schaffen.
 

Acht Förderpreise für Kulturvermittlung
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer internationalen Fachjury aus insgesamt 18 Nominationen ausgewählt. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung, die in der Lokremise in St.Gallen stattfand, wurden acht Förderpreise von jeweils 10‘000 Schweizer Franken an folgende Personen oder Personengruppen überreicht:
 
forum andere musik, nominiert vom Kanton Thurgau. Mitglieder des Vorstands sind der Galerist Adrian Bleisch, Egnach, die Gestalterin Susanna Entress, Frauenfeld, der Historiker Uwe Moor, Oberhofen, der Gitarrist Lukas Peer, Kreuzlingen, die Pianistin und Kunstwissenschaftlerin Claudia Rüegg, Zürich, die Künstlerin Heidi Schöni, Schmidshof, sowie die Cellistin und Kulturmanagerin Nicole Gsell, Winterthur. www.forumanderemusik.ch. Auszug aus der Jurybegründung: «Wo immer das forum andere musik auftritt, kann man sicher sein in jeder Hinsicht überrascht zu werden. In unkonventioneller Weise, an unerwarteten Orten, entstehen unvergleichliche spartenübergreifende Begegnungen. Wer Kunst liebt wird spontan zu zeitgenössischer Musik verführt, wer aus Passion durch die Lande streift wird mit überraschenden Interventionen konfrontiert, Lesungen finden statt, wo Literatur eher fremd scheint, legendäre Filmgeschichte spielt sich überall nur nicht im Kino ab. Kurz: das forum andere musik sucht aussergewöhnliche Gelegenheiten, um aktuelle Themen zur Diskussion zu stellen. »
 
Brigitte Kemmann, nominiert vom Kanton St.Gallen. Die Kulturnetzwerkerin lebt und arbeitet in St.Gallen. www.kulturzentrale.ch. Auszug aus der Jurybegründung: «Brigitte Kemmann setzt sich mit einer schier unerschöpflichen Energie dafür ein, Kultur und Kunst für die Gesellschaft zugänglich zu machen. Ihre Projekte reichen von einem «Kulturbeutel», einer Vermittlungsaktion für Studierende und Personen, die neu in die Stadt St.Gallen gezogen sind, über das kantonsübergreifende Grossprojekt «*5ünfstern — offene künstlerateliers» bis zur Internetplattform «an wen vererben», die auf unkonventionelle Weise für zusätzliche Mittel für Kultur wirbt. Ihre Vermittlungsprojekte sind stets ausgesprochen niederschwellig und demokratisch angelegt. Dadurch gelingt es ihr, neuen Publikumskreisen spannende Zugänge zur Kultur zu eröffnen.»
 
Wilhelm Koch, nominiert vom Land Bayern. Der Künstler und Grafiker lebt in Etsdorf in der Oberpfalz. www.koch-studio.com. Auszug aus der Jurybegründung: «Wilhelm Koch ist eine Ausnahmeerscheinung als Künstler und Kunstvermittler. Der ehemalige Meisterschüler an der Städelschule Frankfurt verknüpft auf einzigartige und eigensinnige Weise seine eigene innovative Kunstproduktion mit dem nachdrücklich verfolgten Programm, viele Menschen unterschiedlicher Herkunft zur Teilhabe am künstlerischen Prozess zu ermutigen. Seine Art der Kunstvermittlung lässt herkömmliche Rezeptionsformen hinter sich. Koch bezieht die Menschen in ihrem persönlichen Umfeld mit ein - von Handwerkern und Bauern bis hin zu Intellektuellen, vom Dorfstammtisch bis hin zu politischen Gremien. Sein Talent, andere zu begeistern, gepaart mit neuartigen und hochwertigen künstlerischen Konzepten, hat bereits Berge versetzt.»
 
Lisa & Richi Küttel, nominiert vom Kanton Appenzell Ausserrhoden. Die Prozessdenkerin, Agentin und Fotografin Lisa Küttel und der Kulturmanager, Texter und Künstler Richi Küttel leben in Trogen. www.wirkpunkt.ch. Auszug aus der Jurybegründung: «Lisa & Richi Küttel sind seit 2009 «wirpunkt-kulturmanagement» mit Schwerpunkt Literatur und Spoken Word. Ihre Aktivitäten sind in den Feldern Produktion, Förderung, Veranstaltung und Vermittlung von Literatur anzusiedeln. Die hohe Qualität und Nachhaltigkeit aller Vermittlungsaktivitäten von Lisa & Richi Küttel überzeugen. Als innovativer Vermittlungsansatz hervorgehoben wird das Projekt u20 poetry!slam.»
 

Alex Meszmer & Reto Müller, nominiert vom Kanton Thurgau. Der Künstler und Journalist Alex Meszmer und der Künstler und Gärtner Reto Müller leben in Pfyn. www.zeitgarten.ch. Auszug aus der Jurybegründung: «Ihre Art und Weise, Kunst und Kultur in das Leben der Menschen zu integrieren wirkt identitätsstiftend und ist vom demokratisch angelegten Vermittlungsansatz wohl einzigartig. Faszinierend sind neben der hohen Originalität, der Qualität und dem künstlerischen Eigensinn auch die Kontinuität der Arbeit sowie die öffentlichkeitswirksame Vermittlung des transitorischen Museums, welche weit über die Grenzen von Pfyn hinaus ausstrahlt.»
 

Agathe Nisple, nominiert vom Kanton Appenzell Innerrhoden. Die Kunstvermittlerin lebt und arbeitet in Appenzell. www.nisple.com. Auszug aus der Jurybegründung: «Im Spannungsfeld zwischen Appenzellischer Tradition und aktuellem Zeitgeschehen gestaltet die dynamische Netzwerkerin und ehemalige Galeristin Aktivitäten, Ausstellungen, Publikationen und Biennalen, die sich durch Originalität und Qualität in gleichem Masse auszeichnen. Dass sie nicht vor ungewöhnlichen oder gar unbequemen Themen zurückschreckt, bewies sie unter anderem mit Ausstellungen wie «Kleiner Frühling 2011» anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Frauenstimmrechts in Appenzell Innerrhoden.»
 
Büro des Ostschweizer Kulturmagazins «Saiten», nominiert durch den Kanton St.Gallen. Im Büro Saiten arbeiten mit: Gabriela Baumann, Sekretariat und Buchhaltung, Speicher; Andrea Kessler, Redaktion, St.Gallen; Peter Olibet, Verlag, St.Gallen; Johannes Stieger, Redaktion, St.Gallen; Anna Tayler, Kalender/Verlag, St.Gallen. www.saiten.ch. Auszug aus der Jurybegründung: «Dank seiner exzellenten Vernetzung ist das «Saiten»-Team für Kulturschaffende der gesamten Grossregion eine wichtige Anlaufstelle. Seit den Anfängen hat sich die Redaktion konsequent einem engagierten Kulturbegriff verschrieben: Kultur, Gesellschaft und Politik sind für «Saiten» keine fein säuberlich getrennten Begriffe, sondern gehören untrennbar zusammen. Das grosse Netzwerk von Autorinnen und Autoren steht interessierten Mitwirkenden offen. Kulturgängerinnen und -gänger können so selbst als Vermittlerinnen und Vermittler aktiv werden. Gerade auch dank dieser Offenheit gelingt es «Saiten» immer wieder, kulturelle Themen gleichzeitig gehaltvoll und erfrischend zu vermitteln.»
 
Peter Stangel, nominiert durch das Land Bayern. Der Dirigent und Komponist lebt in München. www.peter-stangel.de. Auszug aus der Jurybegründung: «Mit der von ihm begründeten «taschenphilharmonie», ein Ensemble von 10 bis 15 Musikern, das im Anschluss an Arnold Schönbergs Konzept eines «Vereins für Musikalische Privataufführungen» ursprünglich gross dimensionierte Werke in verkleinerter Besetzung spielt, eröffnet Stangel neue Perspektiven auf Altbekanntes und wendet sich damit an eine breite Hörerschaft, die weit über gängige Zielgruppen hinaus reicht. Besonders hervorzuheben sind darüber hinaus vor allen Dingen Stangels Verdienste um die Vermittlung klassischer Musik an ein sehr junges Publikum.»
 
Publikation
Zur Preisverleihung ist eine Publikation erschienen, die einen Überblick über die Tätigkeiten und die erfrischenden Kulturvermittlungsprojekte der ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträger gibt. Die Publikation kann beim Amt für Kultur des Kantons St.Gallen oder bei der IBK-Geschäftsstelle angeforderte werden (solange Vorrat reicht).
 
IBK-Förderpreise
Die Förderpreise der IBK werden seit dem Jahr 1991 jährlich in wechselnden Sparten verliehen. Es können maximal acht Preise in der Höhe von jeweils 10'000 Schweizer Franken vergeben werden. Ausgezeichnet werden Personen oder Personengruppen mit herausragenden Leistungen im jeweiligen Kulturbereich. Verantwortlich für die Durchführung der Jurierung ist die Kommission Kultur der IBK. Durchgeführt wurde die diesjährige Jurierung vom Amt für Kultur des Kantons St. Gallen.
 
Jedes Mitgliedsland der IBK – Baden-Württemberg, Bayern, Liechtenstein, Vorarlberg, die Kantone St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich sowie Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden zusammen – konnte je zwei Nominationen vorschlagen. Die Nominierten müssen einen Bezug zum jeweiligen Kanton oder Bundesland aufweisen. Ebenso stellten die Mitgliedsländer je ein Jurymitglied, die Kantone Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden ein gemeinsames.
Der diesjährigen internationalen Fachjury gehörten an: Brigitt Näpflin Dahinden, Museumspädagogin Kunstmuseum Thurgau, Dr. Heidi Eisenhut, Leiterin Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Dr. Ines Goldbach, Kuratorin Hallen für Neue Kunst Schaffhausen, Mag. Beat Grabherr, Leiter Museumspädagogik inatura Dornbirn, Dr. Madeleine Herzog, Kulturbeauftragte der Stadt St. Gallen, Christa Linsenmaier-Wolf, Leiterin des Kulturamts Fellbach (Baden-Württemberg), Caroline Minjolle, Mitglied der Kantonalen Kulturförderkommission des Kantons Zürich, Elisabeth Stöckler, Geschäftsführerin der Kulturstiftung Liechtenstein, Alexander Warmbrunn, Kulturamtsleiter der Stadt Lindau, Katrin Meier, Leiterin Amt für Kultur des Kantons St. Gallen (Juryvorsitz).
www.bodenseekonferenz.org
 

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IBK-Newsletter

Der Newsletter der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) macht für Sie das Schaffen und Wirken der IBK tranparenter und möchte Interesse für die gut nachbarschaftliche und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion wecken. Der IBK-Newsletter kann kostenlos abonniert werden und erscheint mit drei Ausgaben im Jahr.

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Der Bodensee-Informationsdienst (BI) ist ein Mediendienst der

Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) - Kommission Öffentlichkeitsarbeit (Herausgeber)

 

Der IBK-Newsletter vermittelt interessante Hintergrundinformationen zu aktuellen Projekten und Vorhaben oder Events der IBK und richtet sich an alle Interessierten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und wird von der Geschäftsstelle herausgegeben.

  

Redaktion: 

Andrea Beck-Ramsauer, Klaus-Dieter Schnell (verantwortlich), Geschäftsführer Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) 

Telefon: +49-7531-52722 / Fax: +49-7531-52869 

E-Mail: info@bodenseekonferenz.org

 

Vertrieb: 

Geschäftsstelle der IBK 

Benediktinerplatz 1 / D-78467 Konstanz oder Postfach 1914 / CH-8280 Kreuzlingen 

E-Mail: info@bodenseekonferenz.org / Internet: www.bodenseekonferenz.org

 

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