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BioLAGO erhält europäisches Gütesiegel für Clustermanagement

IBK gratuliert

v.l.n.r.: Klaus-Dieter Schnell, Geschäftsführer IBK; Dr. Frank Speier, Vorsitzender der IBK-Kommission Wirtschaft vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg; Horst Schädler, Regierungssekretär Fürstentum Liechtenstein und Vorsitzender des Ständigen Ausschussches der IBK; Dr. Jörg Schickedanz, Vorsitzender BioLAGO Vorstand und Geschäftsführer QIAGEN Lake Constance GmbH; Andreas Baur, Geschäftsführer BioLago.
·         Erfolgreiche Vernetzung der Gesundheitsbranche für Innovationen
·         Zertifizierung durch EU und Bund für Exzellenz
·         Über 200 Projekte von Hochschulen und Unternehmen im Netzwerk
Anlässlich eines Austauschs zur Innovationspolitik in der Bodenseeregion haben Vertreter der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) dem Netzwerk BioLAGO zum Erreichen des Silberlabels, des Gütesiegels der Europäischen Cluster-Exzellenz-Initiative (ECEI) gratuliert. Die Aktivitäten des Clusters decken sich mit den Zielen der IBK, die Bodenseeregion als Wirtschaftsstandort national und international bekannter zu machen und die regionalen Potenziale noch besser in Wert zu setzen.

Als grenzüberschreitendes Netzwerk vereinigt BioLAGO bodenseeweit Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Diagnostik und Analytik, Biotechnologie und Medizintechnik. Diese liefern Innovationen für den Gesundheitssektor - mit über 200.000 Jobs eine der Kernbranchen am Bodensee. Damit agiert BioLAGO als branchenfokussierte Wirtschafts- und Innovationsförderung für den Bodensee. Das Netzwerk vereint zirka 200 aktive Partner, aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein mit über 8.500 Beschäftigten. Dazu gehören High-Tech Unternehmen wie Vetter Pharma, QIAGEN Lake Constance, Takeda, Zentrum für Labormedizin St. Gallen sowie Forschungseinrichtungen wie das VIVIT-Institut in Dornbirn oder die Private Universität Liechtenstein. Alle Hochschulen der Region im Bereich Gesundheit sind im Netzwerk zusammengeschlossen. Es ist damit ein auch überregional bedeutsamer Wissenspool für Innovationen im Gesundheitsbereich. BioLAGO hat über 200 Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen angeregt, das Netzwerk veranstaltet gemeinsame Workshops und Tagungen für den Wissenstransfer und berät Unternehmen bei Innovationsprojekten.

Interreg fördert das BioLAGO-Kompetenznetz Diagnostik

Ein Ziel von BioLAGO ist es, die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern. Als hervorragendes Beispiel der grenzüberschreitenden Kooperation dient das Diagnostik-Netzwerk DiagNET, an dem Partner vom Bodensee und darüber hinaus an neuen Diagnosetests arbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um den raschen Nachweis von multiresistenten Erregern sowie um die Bestimmung der Antibiotika-Konzentration bei Intensivpatienten. Das Projekt wird durch das Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein mit Mitteln aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Silberlabel für exzellentes Clustermanagement – nur drei Netzwerke in Europa

Die Europäische Union hat den besonderen Erfolg von BioLAGO mit dem Silberlabel der EU gewürdigt. Damit ist BioLAGO Vorreiter für andere Netzwerke am Bodensee. Aber auch europaweit ist BioLAGO eines von drei Gesundheitsnetzwerken, welche das Silberlabel innehaben. „Die Auszeichnung öffnet neue Wege zu Kooperationspartnern in ganz Europa für die Unternehmen und Forschung am Bodensee. Damit ergeben sich weitere Möglichkeiten, um die Entwicklung von Gesundheitsprodukten zu unterstützen", freut sich BioLAGO-Vorstand Professor Klaus P. Schäfer. „BioLAGO ist ein Musterbeispiel für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion. Durch den Wissenstransfer trägt BioLAGO dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken", so der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses der IBK, Horst Schädler.

Über BioLAGO (www.biolago.org)

BioLAGO bringt als Netzwerk für Lebenswissenschaften (Life Sciences) in der Vierländerregion Bodensee Wirtschaft, Wissenschaft und Kliniken zusammen. Die knapp 90 Mitglieder forschen, entwickeln und produzieren in Hightech-Branchen wie Diagnostik, Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik. Sie liefern Innovationen für das Gesundheitswesen – mit über 200.000 Arbeitsplätzen eine der Kernbranchen der Region Hochrhein-Bodensee.

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