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3. IBK-Nachhaltigkeitspreis 2017: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

15 Projekte zum IBK-Nachhaltigkeitspreis nominiert

Die IBK hat zum dritten Mal ihren Nachhaltigkeitspreis ausgeschrieben. Gesucht wurden Projekte zum Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die Mitgliedsländer und -kantone der IBK haben, teilweise in umfangreichen Vorab-Verfahren, 15 Projekte nominiert. Im Herbst wählt eine internationale Jury die drei Erstplatzierten.

Folgende Projekte wurden von den Ländern und Kantonen nominiert:
·         Photovoltaik-Schattenspender für Freiland-Hühner; Haslen, nominiert vom Kanton Appenzell Innerrhoden: www.ruetihofeier.ch
·         Ferienanlage CAP-Rotach Friedrichshafen, nominiert vom Land Baden-Württemberg: www.cap-rotach.de
·         BEI Bio-Energie Isny GmbH & Co.KG, Isny, nominiert vom Land Baden-Württemberg: www.bioenergie-isny.de
·         Neuartiger Kondensationsheutrockner, Weiler-Simmerberg, nominiert vom Freistaat Bayern: www.arwego.de
·         Active Energy Building, Vaduz, nominiert vom Fürstentum Liechtenstein: www.falkeis.com
·         Wohnbausiedlung Birkenweg Vaduz, nominiert vom Fürstentum Liechtenstein: www.wohnbau.li
·         Agrarmodul, St. Gallen, nominiert vom Kanton St.Gallen: www.agrarmodul.com
·         energietal toggenburg, Wattwil, nominiert vom Kanton St.Gallen: www.energietal-toggenburg.ch
·         CO²-neutraler Produktionskreislauf, Beringen, nominiert vom Kanton Schaffhausen: www.huebscher-holzbau.ch
·         Müller Energie GmbH, Thayngen, nominiert vom Kanton Schaffhausen: www.unterbuck.ch
·         Plus Energie Bauernhof, Fischingen, nominiert vom Kanton Thurgau: www.josef-gemperle.ch
·         Zentrum Tobel, Tobel, nominiert vom Kanton Thurgau: www.fent-solar.com
·         Strom vom eigenen Dach, Zwischenwasser, nominiert vom Land Vorarlberg: www.e5team.at
·         Mehrwohnhausanlage Langenegg Unterstein 204 und 206, nominiert vom Land Vorarlberg: www.morscher-bauprojekte.at
·         Vom Abfall in den Tank - Biogas zum Autofahren, Flurlingen, nominiert vom Kanton Zürich: www.reg-en.ch

IBK-Geschäftsführer Klaus-Dieter Schnell freut sich über die hohe Qualität der Nominierungen: „Die nominierten Projekte stehen für die große Bandbreite der Innovation im Energiebereich in der Bodenseeregion und haben durchaus Modellcharakter. Die Nomination ist bereits eine respektable Auszeichnung. Im Herbst hat unsere internationale Fachjury dann die Qual der Wahl, um die drei Erstplatzierten auszuwählen."

IBK-Nachhaltigkeitspreis

Seit 2014 verleiht die Internationale Bodensee Konferenz den Nachhaltigkeitspreis, um den Bodenseeraum als Modellregion für nachhaltige Entwicklung ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und um dazu anzuregen, gemeinsam über die Zukunft nachzudenken und konkret zu handeln und zu gestalten. Projektträ­ger die im Sinne des Leitbilds der IBK für den Bodenseeraum ganzheitliche und langfristige Lösungen schaffen, können durch den IBK-Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet werden.

Zukunftsthema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

In der Bodenseeregion gibt es große Potentiale für die Nutzung erneuerbarer Energien. Um diese auszuschöpfen bedarf es kreativer Lösungen. Mit der Fokussie­rung des IBK-Nachhaltigkeitspreises 2017 auf "Erneuerbare Energien und Energieeffizienz" möchte die IBK einen wichtigen Beitrag zur wachsenden Erschließung dieses Potenzials in der Bodenseeregion leisten, und somit zur Nachhaltigkeit in diesem Raum.
Bewertet werden unter anderem:
·         die Wirkungen der Projekte in den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Wirtschaft und Soziales
·         Qualität, Quantität und Effizienz der eingesetzten erneuerbaren Energien
·         der Einfluss auf den regionalen Eigenversorgungsgrad
·         die Übertragbarkeit der Projekte im Bodenseeraum sowie
·         der Modellcharakter der Projekte.

Verfahren

Bis zum 14. Juli konnten die Mitgliedsländer und -kantone der IBK jeweils bis zu zwei Projekte nominieren. Im Herbst werden diese von einer internationalen Fach-Jury bewertet. Die Verleihung der drei Preise (1. Platz: 12.000 Euro, 2. Platz: 8.000 Euro, 3. Platz: 5.000 Euro) erfolgt am 15. Dezember in Vaduz durch den IBK-Vorsitzenden, Regierungschef Adrian Hasler vom Fürstentum Liechtenstein im Rahmen der IBK-Regierungschefkonferenz. Die nominierten Projekte werden mit einer Wander-Poster-Ausstellung und einer Broschüre in der Bodenseeregion bekannt gemacht.
 
Weitere Informationen: www.bodenseekonferenz.org/nachhaltigkeitspreis

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