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IBK-Förderpreise 2015 in der Sparte Jazz

Sieben IBK-Förderpreise überreicht

Die Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) verleiht ihre Förderpreise im Jahr 2015 in der Sparte Jazz. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Schweizer Franken dotiert und wurden heute (Mittwoch, den 11. November) feierlich im Jazzclub BIX in Stuttgart von Jürgen Walter, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, überreicht.
 
Jürgen Walter, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom IBK-Vorsitzland Baden-Württemberg, betonte in seinem Grußwort: „Jazz vermag wie kaum eine andere Musikrichtung das Lebensgefühl des modernen Menschen authentisch wiederzugeben. Jazz ist international und lebt vom Austausch über Grenzen hinweg. Der diesjährige IBK-Förderpreis rückt die lebendige Jazz-Szene im Bodenseeraum in den Fokus und zeigt auf, über welche große Ausdruckskraft und künstlerisches Potenzial die jungen Preisträgerinnen und Preisträger verfügen."
Margrit Bürer, Vorsitzende der IBK-Kommission Kultur sagte zur diesjährigen Sparte Jazz: „Jazz ist ein weites Feld in jeder Hinsicht – entsprechend groß ist die Freude, dass in der Weite des Bodenseeraums viele talentierte Jazzmusikerinnen und -musiker auszumachen sind und die IBK Kommission Kultur heute sieben davon auszeichnen kann. Ich bin überzeugt, dass wir zukünftig noch viel von ihnen hören werden."
 
Sieben Förderpreise für Jazzmusikerinnen und -musiker
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer internationalen Fachjury aus insgesamt 18 Nominationen ausgewählt. Die sieben jeweils mit 10.000 Schweizer Franken dotierten Förderpreise wurden heute im Jazzclub BIX in Stuttgart an folgende Personen überreicht:
 
Fabian M. Mueller, nominiert vom Kanton Appenzell Ausserrhoden. Auszug aus der Jurybegründung: »Ob solo, im Duo, im Trio oder im Ensemble, Fabian Muellers ausdrucksstarkes und klares Klavierspiel hat sich in den letzten Jahren zu einer unverwechselbaren Stimme in der Schweizer Jazzszene entwickelt. Sein vielseitiger Zugang zum Jazz zeigt seine Offenheit und Neugierde an klanglichen Entdeckungen, die er bewusst und kontinuierlich in unterschiedlichsten Formationen sucht. Seine Kompositionen sind originär, frisch und bieten ihm und seinen Mitmusikern viel Raum für intime Improvisationsmusik. Wir sind weiter gespannt auf seine künftigen Konzerte, Aufnahmen und neuen Formationen«. www.fmsounds.ch
 
Rainer Böhm, nominiert vom Land Baden-Württemberg. Auszug aus der Jurybegründung: »Mit hochkultivierter und feingliedriger Tonsprache umreißt Rainer Böhm seine betörend lyrischen „Soundscapes" voller atmosphärischer Bilder. Er versteht es, seinen unerschöpflichen Schatz pianistischer Möglichkeiten in eine romantische, immer spannungsvolle Grundstimmung einzupassen und schafft dadurch mitreißende Klangräume. In einem Feuerwerk an Phantasie kann er ebenso rätselhafte, wie surreale Klangräume in dyonysischer Pracht abfeuern. Und – er ist ein idealer Begleiter, der telepathisch zu spüren scheint, wohin die gemeinsame Reise geht. Und schließlich – er kann zuhören! Mit einer so sensiblen Kommunikation, die sich wie ein imaginäres, zwischenmenschliches Band zwischen ihm und allen Beteiligten spannt.«
 
Johannes Lauer, nominiert vom Land Baden-Württemberg. Auszug aus der Jurybegründung: »Johannes Lauer wurde 1982 in Tübingen geboren und lebt in Berlin. Mit Posaune und Klavier, als Komponist und Improvisator hat Lauer nicht nur bereits fast alle Kontinente bereist, sondern durchschreitet auch musikalisch ein Universum ohne Grenzen. Die Jury honoriert hier einen bemerkenswerten Pioniergeist des Zeitflusses und der Töne. Seine spannende Musik erzählt von Stille und dichtem Gewimmel. Die Entwicklung des Jazz ist bei ihm in guten Händen.« www.johanneslauer.de  
Florian Egli, nominiert vom Kanton Schaffhausen. Auszug aus der Jurybegründung: »Die Musik von Florian Egli verlangt nach einer erhöhten Aufmerksamkeit, da sie sich nicht unbedingt in Vordergründigkeit erschließt. Lässt man sich aber darauf ein, gibt es viel zu entdecken. Über schwebender Harmonik und prägnanten Grooves erreichen uns zeitgemäße melodische Kreationen fern von gängigen Klischees. In formal weiten Anlagen kann sich sein warmer lyrischer Sound optimal entwickeln. Seine Projekte dokumentieren die intensive und konsequente Suche nach persönlichem und originellem Ausdruck und bester Interaktion. Wir möchten mehr hören von Florian's Musik.« www.florianegli.ch
 
Urs Vögeli, nominiert vom Kanton Schaffhausen. Auszug aus der Jurybegründung: »Urs Vögeli spielt E-Gitarre und ihr verwandte Saiteninstrumente wie Lapsteel, Dobro und Banjo. Sein Schaffen zu skizzieren ist nicht einfach. Am Anfang steht der Blues. Jazz, Rock und Volksmusik sind weitere prägende Eckpfeiler. Mit Sicherheit ist es aber die Gabe der Improvisation und sein unverkrampfter Ansatz mit der Tradition und der Musik im Hier und Jetzt. So hat er in seiner noch jungen Karriere bereits eine eigenständige Musik-Sprache auf hohem Niveau entwickelt, die uns gespannt sein lässt.« www.ursvoegeli.ch
 
David Helbock, nominiert vom Land Vorarlberg. Auszug aus der Jurybegründung: »Innerhalb der jungen europäischen Jazz-Szene, die an vielversprechenden Talenten nicht gerade arm ist, ist David Helbock einer der spannendsten und schillerndsten Protagonisten. Seine Musik stellt eine gelungene Melange aus dem Verständnis der Traditionen des Jazz und deren Übersetzung in eine eigenständige musikalische Sprache dar. In seinen Konzerten öffnet er dem Publikum durch seine vitale Perfomance einen charmanten Zugang in seinen musikalischen Kosmos. Ein Musiker, dessen weitere Veröffentlichungen wir mit Vorfreude erwarten.« www.davidhelbock.com
 
Marena Whitcher, nominiert vom Kanton Zürich. Auszug aus der Jurybegründung: »Ein Leben im musikalischen Farbkasten – im von spritzigen Ideen durchströmten musikalischen Kosmos der Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin Marena Whitcher verschmelzen Jazz, Pop und Poesie zu einer schillernden phantasmagorischen Klangwelt. Ihre facettenreiche Stimme, die Gabe des Geschichtenerzählens gepaart mit dem Mut zum Experiment und zur expressiven Bühnenperfomance faszinieren. Whitchers erfinderischer Geist und ihre sprudelnde Schaffenskraft werden von einer für ihr Alter bemerkenswert ausgereiften künstlerischen Vision gebündelt.« www.marena.ch
 
IBK-Förderpreise
Die Förderpreise der IBK werden seit 1991 jährlich in wechselnden Sparten verliehen. Es können maximal acht Preise in der Höhe von jeweils 10.000 Schweizer Franken vergeben werden. Ausgezeichnet werden Personen mit einem herausragenden Potential im jeweiligen Kulturbereich.
Verantwortlich für die Vergabe ist die Kommission Kultur der IBK. Durchgeführt wurde die diesjährige Jurierung vom Land Baden-Württemberg. Den Juryvorsitz hatte Joachim Uhlmann vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Jedes Mitgliedsland der IBK – Baden-Württemberg, Bayern, Liechtenstein, Vorarlberg, die Kantone St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich sowie Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden zusammen – hat unter Beizug von ausgewiesenen Fachleuten maximal zwei Nominationen vorgeschlagen. Die Nominierten müssen einen Bezug zum jeweiligen Kanton oder Bundesland aufweisen. Eine von den Mitgliedsländern und Mitgliedskantonen gewählte internationale Jury von neun ausgewiesenen Experten hat die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Ihr gehörten an: Carine Zuber (Kanton Zürich), Trudi Strebi (Kanton St.Gallen), Peter Madsen (Land Vorarlberg), Dominik Deuber (Kanton Thurgau), Prof. Bernd Konrad (Land Baden-Württemberg), Prof. Zizian Jost (Freistaat Bayern), Markus Gsell (Fürstentum Liechtenstein), Markus Bischof (Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden), Urs Röllin (Kanton Schaffhausen).
 
Jeweils ein Musikstück der Künstlerinnen und Künstler unter:
www.bodenseekonferenz.org/36505/Handlungsfelder-und-Projekte/Kultur/Foerderpreise/index_v2.aspx
 
Fotos der Preisverleihung: www.bodenseekonferenz.org/2015-jazz 
 
Video von der Preisverleihung am rechten Rand dieser Seite in der Video-Leiste.
 

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