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IBK

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Appenzell Ausserrhoden

IBK-Vorsitz 2012

 

Appenzell Ausserrhoden freut sich sehr über den Vorsitz der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) in 2012 - und stellt das Jahr unter das Thema „Zwischenräume“. Denn Zwischenräume sind es, die Freiheit wachsen lassen, die zum Nachdenken und zum Sinnieren anregen.

 

So ist auch die Bodenseeregion voller Zwischenräume. Ich denke an unsere schönen Gegenden, die vom Allgäu bis hin zum Säntis zum Wandern und Radfahren anregen; oder an die Präsenz der Kultur, an unser lebendiges Brauchtum vom Bregenzerwald bis Schaffhausen. Neben philosophischen und kulturellen Aspekten beinhalten Zwischenräume aber auch handfeste, raumordnungspolitische Aufgaben. Zwischenräume sind Räume des Ausgleichs. Und dieser Ausgleich ist zu definieren. Die Frage des Ausgleichs beschäftigt die IBK seit ihrer Gründung vor 40 Jahren. Und dabei hat die Bodenseekonferenz immer wieder die Sorgfalt im Umgang mit der Natur in den Vordergrund gerückt. Dieses Bekenntnis hat den Raum bewahrt, der Lebensqualität ausmacht.

 

Die Kleinheit und Abgeschiedenheit mancher Teilräume birgt Chancen, aber auch Risiken. Über diese möchten wir uns in diesem Jahr austauschen. Unser Ziel ist, das Zusammenspiel der vielen Institutionen und Akteure in der Grenzregion zu verbessern. Auch wollen wir bei den IBK-Aktivitäten das Augenmerk verstärkt auf die Nachhaltigkeit legen. Wir wollen „enkeltauglich“ sein, damit auch unsere Nachkommen noch lebenswerte Räume vorfinden.

 

Hans Diem

Landammann Appenzell Ausserrhoden

 
 Regierungsrat Martin Gehrer, St.Gallen

Bild: Der Vorsitzende der IBK 2012 Landammann Hans Diem, Appenzell Ausserrhoden

 

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