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Umwelt: Lebensgrundlagen schützen

Die IBK fördert die Erhaltung und Weiterentwicklung der Region als langfristig attraktiven Lebens- und Naturraum. Sie versteht eine intakte Umwelt als Grundlage für die im Bodenseeraum lebende Bevölkerung. Sie setzt sich für Energieefizienz sowie Förderung und Ausbau erneuerbarer Energien ein.

Die Wasserqualität des Bodensees und dessen Erhaltung als Trinkwasserspeicher und Lebensraum für Fauna und Flora waren frühe Anliegen der IBK. Dazu sind weitere Schutzbedürfnisse - insbesondere auf Grund des Klimawandels - gekommen, die umfassend anerkannt und gewahrt werden sollen. Umwelt- und Naturschutz, insbesondere die Erhaltung gesunder Gewässer und einer sauberen Luft sind in der ökologisch sensiblen Bodenseeregion entscheidend für die Sicherung der Lebensqualität der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen. Besondere Bedeutung wird der Biodiversität sowie einem umwelt- und klimafreundlichen Umgang mit Energie beigemessen. Schutzbestrebungen und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung sind in Einklang zu bringen.

 

 
 Bild: Blick auf den Bodensee

Bild: Eine intakte Umwelt bildet die Grundlage für die hohe Lebensqualität in der Region.

 
 

Pressemeldungen der IBK zur Umwelt 

 

IBK-Regierungschefs trafen sich in Bregenz

Bodenseeregion als Modellregion für Nachhaltige Entwicklung etablieren

Bild: Die IBK-Regierungschefs am Strategiegespräch auf dem Dampfschiff Hohentwiel in Bregenz 
Die IBK-Regierungschefs und Regierungsvertreter trafen sich am 2. Juli zu ihrem jährlichen Strategiegespräch in Bregenz. Sie zogen dabei eine positive Bilanz zum Arbeitsstand verschiedener Schlüsselprojekte der IBK. Weiter wurde beschlossen, die Belange des Bodensee­raums aktiv in die Diskussion um die EU-Regionalpolitik nach 2014 einzubringen. Der Grundsatz der „nachhaltigen Entwicklung" soll zukünftig das gesamte Wirken der IBK prägen und nicht nur Thema einzelner Projekte sein.
 

„Wir haben veranlasst, dass die Ansätze der nachhaltigen Entwicklung zukünftig systematisch in die zentralen Leistungen und Planungen der IBK einfließen", sagte der Vorsitzende der IBK Landeshauptmann Herbert Sausgruber nach dem Strategiegespräch. „Wir verfolgen damit das Ziel, die Bodenseeregion als Modellregion für Nachhaltige Entwicklung zu etablieren", so Sausgruber weiter. Erstmals sollen die Fachstellen für Nachhaltige Entwicklung aller Bodenseeländer in einer Projektgruppe zusammengeführt werden. Die IBK will auch Veranstaltungen weiterführen, die aus der Bodensee Agenda 21 entstanden sind, wie etwa den Bodensee-Jugendgipfel. Ein Detailkonzept dazu wird der Ständige Ausschuss der IBK zur Regierungschefkonferenz Anfang Dezember ausarbeiten.
 
EU-Regionalpolitik nach 2014
 
Zur EU-Regionalpolitik nach 2014 haben die Regierungschefs der Bodenseeanrainerländer vereinbart, gemeinsam und aktiv die Belange der Bodenseeregion in die europaweite Debatte um die zukünftige Ausgestaltung einzubringen. Im Rahmen der EU-Regionalpolitik fließen erhebliche EU-Finanzmittel in die Bodenseeregion. Zum Beispiel werden durch das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" mit Beteiligung der Schweiz und Liechtensteins zahlreiche wichtige Vorhaben zur Regionalentwicklung unterstützt. Das aktuelle Interrreg IV-Programm (2007-2013) ist gesamthaft mit rund 57,6 Mio. € ausgestattet. Davon bringt die Europäische Union knapp 23,9 Mio. € ein, der Rest wird von Schweizer und Liechtensteiner Seite sowie aus nationalen Mitteln der EU-Partner finanziert. Bisher wurden bereits etwa 75 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel in 65 Projekten  gebunden, darunter allein sieben Projekte der IBK. „Gerade an einer EU-Außengrenze machen Projekte in den Schwerpunktthemen der IBK wie Nachhaltigkeit, Jugend oder Bildung Europa greifbarer und sichtbarer", so Sausgruber.
 

Internationale Bodensee-Hochschule
 

Die Internationale Bodensee-Hochschule (IBH) ist eines der wesentlichen Projekte der IBK im Bereich Bildung und wird ebenfalls durch Interreg gefördert. Dieser europaweit beachtete Hochschulverbund besteht aus inzwischen 29 Hochschulen und feiert in diesem Jahr bereits sein 10-jähriges Jubiläum. „Es war wichtig, diesen Schwerpunkt im Bereich Bildung zu setzen. Die positive Entwicklung der Kooperation ist für das Aus- und Weiterbildungsangebot der gesamten Bodenseeregion von Bedeutung", sagte der IBK-Vorsitzende.
 
 
Am Strategiegespräch nahmen die Regierungschefs und Regierungsvertreter der zehn Mitgliedsländer und Mitgliedskantone der IBK teil. (Von links, Reihe vorne): Regierungsrat Dr. Claudius Graf-Schelling, Thurgau; Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Vorarlberg (Vorsitz); Ministerpräsident Stefan Mappus, Baden-Württemberg; Regierungsrat Dr. Reto Dubach, Schaffhausen; (Reihe hinten) Landrat Elmar Stegmann, Landkreis Lindau; Bauherr Stefan Sutter, Kanton Appenzell Innerrhoden; Regierungsrat Dr. Markus Kägi, Zürich; Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher, Fürstentum Liechtenstein;
Regierungsvizepräsident Dr. Josef Keller, St.Gallen sowie Regierungspräsident Jakob Brunnschweiler, Appenzell Ausserrhoden.
 

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